Positionen zur Arzneimittelpolitik

22. September 2010

 

Stellungnahme des VDPP zum Entwurf eines Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung (AMNOG) (Bundestag-Drs. 17/2413)

 

Der VDPP widmet sich bei der Bewertung des Gesetzes zur Neuordnung des Arzneimittelmarktes in der gesetzlichen Krankenversicherung (AMNOG) vor allem den Neuregelungen zur Nutzenbewertung, der Kosten-Nutzenbewertung sowie den Verhandlungen zwischen GKV und Arzneimittelherstellern.

April 2010

 

Arzneimittelüberwachung und Gesundheitsförderung – am Beispiel des illegalen Arzneimittelhandels

 

Das Internet hat sich inzwischen neben seinen vielen Vorteilen auch zu einer Gefahr für die Gesundheit der Bevölkerung entwickelt, nämlich immer dann, wenn dubiose Arzneimittel oder arzneimittelähnliche Produkte angeboten werden und offensichtlich ihre Käufer finden.

15. März 2010


Presseerklärung gegen Direct-To-Consumer (DTC) Advertising für verschreibungspflichtige Medikamente

 

Der VDPP hat gemeinsam mit 28 Organisationen eien Presseerklärung gegen Direct-To-Consumer Advertising für verschreibungspflichtige Medikamente unterschrieben. Die Presseerklärung ist in Englischer Sprache.

29. Januar 2010

 

Presseerklärung zur Ablösung von Prof. Sawicki vom IQWiG

 

Presseerklärung: VDPP kritisiert die geplante Neubesetzung des Postens des obersten Arzneimittelprüfers scharf.

August 2009

 

Arzneimittelpolitik auf den Punkt

 

Wie vor jeder Bundestagswahl erreicht den politisch Interessierten eine Flut von hehren Zielen und Gemeinplätzen. Um dem Fachpublikum und sich selbst eine Übersicht über die Standpunkte der einzelnen Parteien zu ermöglichen, hat der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) jede der im Bundestag vertretenen Fraktionen Fragen zu zentralen Themen in der Apotheken- und Arzneimittelpolitik gestellt. So kann sich jede Leserin und jeder Leser ein eigenes Bild machen, die politischen Ansichten direkt miteinander vergleichen und auch überprüfen, inwieweit heutige politische Forderungen mit der tatsächlichen politischen Arbeit in der Vergangenheit übereinstimmen.

7. Dezember 2009

 

Ergebnisse von Arzneimittelstudien veröffentlichen! — gemeinsame Presseerklärung mit dem VDÄÄ (Verein demokratischer Ärztinnen und Ärzte)

 

Erneut hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) die Öffentlichkeit darauf aufmerksam gemacht, dass von einigen Arzneimittelherstellern Erkenntnisse über Arzneimittel unter Verschluss gehalten werden. Diese Hersteller nehmen damit bewusst in Kauf, dass Patientinnen und Patienten mit Arzneimitteln ohne Nutzen – möglicherweise aber mit Schaden - behandelt werden. Die ÄrztInnen und PharmazeutInnen im VDÄÄ und VDPP protestieren auf das Schärfste gegen diese Praxis. Offensichtlich haben Leben und Wohlbefinden der Patientinnen und Patienten bei diesen pharmazeutischen Herstellern eine niedrigere Priorität als die Vermarktung ihrer Produkte.

März 2009


Klinische Forschung für wen?

 

Prof. W.-D. Ludwig referierte im öffentlichen Teil der MEZIS -Mitgliederversammlung über die Entwicklung und Verordnung neuer Arzneimittel in der Onkologie und deren Beeinflussung durch die pharmazeutische Industrie. Er ist Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Tumorimmunologie, Robert-Rössle-Klinik, HELIOS Klinikum Berlin-Buch, Vorsitzender der Arzneimittelkommission der deutschen Ärzteschaft und MEZIS–Mitglied.

März 2009

 

Bericht über die öffentliche Anhörung am 25. März im Bundestag

 

In dieser Anhörung konnten die Sachverständigen zu zwei Anträgen Stellung nehmen: Die Linke hatte gefordert, den Versandhandel auf das europarechtlich geforderte Maß zu beschränken, was ein Verbot des Versands von rezeptpflichtigen Arzneimittel bedeuten würde. Die FDP wollte den klassischen Versand unangetastet lassen, aber die Pick-up-Stellen, also zum Beispiel Abholstellen in Drogerien, Kiosken und Tankstellen, verbieten.

März 2009


Der Versandhandel mit Arzneimitteln

 

Im Jahre 2004 wurde im Zuge des Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Krankenversicherung (GMG) der Versandhandel mit Arzneimitteln in Deutschland legalisiert. Im Folgenden sollen eingetretene oder noch zu erwartende Auswirkungen dieser Maßnahme auf die Arzneimittelsicherheit, auf die Versorgungssicherheit und -qualität und auf den Apothekenmarkt untersucht werden.

Dezember 2008

 

Patienten, Patente und Profite

 

Globale Gesundheit und geistiges Eigentum. medico international (Hrsg.), 2008. Armut ist die wesentliche Ursache von Krankheit und verhindert den Zugang zu lebensnotwendigen Arzneimitteln. Gesundheit, ein öffentliches Gut, ist den Menschen verwehrt, die an einer Krankheit leiden, deren Erforschung kein Geld verspricht oder die sich schlichtweg die Arzneimittel nicht leisten können, weil sie so teuer sind.

Sommer 2007

 

Rabattverträge: die Hintergründe

 

Rabattverträge scheinen alle anderen Instrumente zur Kostendämpfung im Arzneimittelbereich in den Schatten zu stellen, gehen wir nur davon aus, mit welcher Intensität und Leidenschaft darüber diskutiert wird. Es muss bezweifelt werden, dass sie halten, was erhofft wird.

Sommer 2007

 

Rabattverträge – ein Bericht aus der Praxis

 

Seit dem 1. April 2007 spielen Rabattverträge, geschlossen zwischen Krankenkassen und Arzneimittelherstellern, eine große Rolle im Alltag der Apotheke.

26. April 2007

 

Zugang zu Aidsmedikamenten nicht behindern: Appell von Nichtregierungsorganisationen an Pharmafirma Abbott

 

Trotz zahlreicher internationaler Proteste rückt die Pharmafirma Abbott nicht von ihrer Entscheidung ab, die Zulassung von sieben neuen Medikamenten, davon eines zur HIV/Aids-Behandlung, für Thailand zurückzuziehen. Damit stellt Abbott den Zugang von vielen Tausend Aidspatienten/-innen zur verbesserten adäquaten Behandlung in Frage. Daher fordern Nichtregierungsorganisationen weltweit und zehn Organisationen bundesweit Ärztinnen und Ärzte auf, zu prüfen, ob sie Vertreterinnen und Vertreter der Firma Abbott weiterhin empfangen und anstelle von Abbott-Markenpräparaten generische Alternativen verordnen möchten. Über die Vorgehensweise der Praxen wird die Firma Abbott durch entsprechende Erklärungen unterrichtet.

Frühjahr 2007


Arzneimittel im GKV-WSG

 

Das GKV-WSG hat viel mehr Auswirkungen auf den Arzneimittelbereich als nur unmittelbar die Offizin-apotheke betreffend. Davon wurde aber in der Standespresse nach meinem Eindruck eher wenig berichtet.

12. Januar 2006

 

Stellungnahme des VDPP zum Entwurf eines „Gesetzes zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit in der Arzneimittelversorgung” (BT-Drucksache 16/194)

 

Angesichts dessen, dass die Ausgabenzuwächse zu einem bedeutenden Teil auf die verstärkte Verordnung von – aus unserer Sicht – überteuerten „Me-too-Präparaten” zurückgehen, sehen wir hier noch ein beträchtliches Rationalisierungspotenzial. Der vorliegende Gesetzesentwurf wird dem zumindest teilweise gerecht.

6. September 2005

 

Erstattung von nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln für Jugendliche zu Lasten der Gesetzlichen Krankenversicherung – Jugendliche in der GKV besser stellen

 

 

Der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) bedauert die Ablehnung des Änderungsvorschlages zur Erstattungsfähigkeit von nicht-verschreibungspflichtigen Arzneimitteln für Jugendliche durch die rot-grüne Bundestagsmehrheit. Der VDPP hat sich wiederholt kritisch zu den unsozialen Zuzahlungs- und Verordnungs­regelungen im

Herbst 2005

 

Anstieg der Verordnungskosten für Arzneimittel zu Lasten der GKV

 

Die Ausgabensteigerung für Arzneimittel, die zu Lasten der GKV verordnet werden ist erheblich und weist auf verschiedene Probleme auf diesem Gebiet hin.

16.08.2005

 

Der VDPP hält eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Arzneimittel für sinnvoll

 

Der VDPP nimmt die Pläne der CDU/CSU zur Erhöhung der Mehrwertsteuer mit dem Ziel der Senkung der Beiträge zur Arbeitslosenversicherung zum Anlass, auf den Mehrwertsteuersatz für Medikamente hinzu­weisen.

Sommer 2004


Vom armen Schlucker zum Müllschlucker?

 

„Arznei-Recycling könnte Milliarden sparen Hamburg, 7. Mai 2004 (dpa) – Die Verbraucher-Haushalte in Deutschland sollten unbenutzte Medikamente wieder beim Arzt oder Apotheker abgeben. Das fordert der Regierungsberater Prof. Karl Lauterbach. Nach seinen Berechnungen könnten dadurch im Gesundheitswesen pro Jahr mindestens zwei Milliarden Euro gespart werden. Der Direktor des Instituts für Gesundheitsökonomie, Medizin und Gesellschaft der Universität Köln, sagte, dass die vorgeschlagene Regelung allerdings nur für nicht angebrochene Packungen mit ausreichendem Verfallsdatum gelten dürfe.”

1. Dezember 2003

 

Transpartente Arzneimittelzulassung

 

 

Der Verein demokratischer Pharmazeutinnen und Pharmazeuten (VDPP) fordert die Bundesregierung und die Fraktionen des Deutschen Bundestages auf baldmöglichst Maßnahmen zur Erhöhung der Transparenz in der Arzneimittelzulassung zu ergreifen und in diesem Sinn auf die europäische Zulassungsbehörde EMEA und das BfArM als verantwortliche Behörden einzuwirken!

 

5. Juni 2003

 

Zweite Stellungnahme zur Positivliste

 

In Deutschland sind zur Zeit mehr als 40.000 Arzneimittel im Handel, von denen ein nicht unerheblicher Teil 24 Jahre nach Inkrafttreten des AMG immer noch nicht nachzugelassen ist und damit ein Sicherheitsrisiko für den Patienten darstellt. Untersuchungen von Pharmakologen und Krankenkassen konnten für die vergangenen Jahre immer wieder auf Milliardenbeträge hinweisen, die von der GKV für Medikamente mit zweifelhafter Wirkung ausgegeben werden.

28. Januar 2002


Zur Abschaffung der Liste verordnungsfähiger Arzneimittel

 

Stellungnahme zum Antrag der Abgeordneten Dr. Thomae, Parr und Kollegen. Im Folgenden soll auf die einzelnen Punkte der Begründung des Antrags "Zur Abschaffung der Liste verordnungsfähiger Arzneimittel" (BT-Drucksache 14/6571) eingegangen werden.

 

18. Juni 2001


Stellungnahme zum Festbetrags-Anpassungsgesetz

 

FBAG - Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung der Regelungen über die Festsetzung von Festbeträgen für Arzneimittel in der gesetzlichen Krankenversicherung, BT-Drs. 14/6041 - Stellungnahme von Jürgen Große.

14. November 2000

 

Zur angekündigten Vertriebseinstellung von Mifegyne

 

Wegen zu geringer Verkaufszahlen will die Firma Femagen den Vertrieb von Mifegyne zum Jahresende einstellen. Diese Entwicklung kommt keinesfalls überraschend! Weil der medikamentöse Schwangerschaftsabbruch den durchführenden Ärzten nicht kostendeckend vergütet wird, wird diese Methode nur von wenigen Praxen angeboten. Durch die geringe Nachfrage, ist der aus Sicherheitsgründen über eine Änderung zum AMG geschaffene Sondervertriebsweg für die Firma unrentabel. Beide Probleme sind seit der hart und mühsam erstrittenen Einführung von Mifegyne den Entscheidungsträgern bekannt.

23. März 2000

 

10. AMG-Novelle

 

Anmerkungen zum Interview mit Frau Schaich-Walch, MdB. Leserbrief.

3. März 2000

 

Stellungnahme des VDPP zur 10.AMG-Novelle

 

 

Seit 22 Jahren gilt in Deutschland ein Arzneimittelgesetz (AMG), das von Arzneimitteln den Nachweis der Wirksamkeit und Unbedenklichkeit fordert. Ebenso lange werden Arzneimittel, deren Wirksamkeit und Unbedenklichkeit nicht nach dem gesetzlich vorgesehenen Verfahren geprüft wurden, verkauft. Ursprünglich wurde den Herstellern eine 13-jährige Übergangsfrist eingeräumt (bis 1990), in der die sogenannte Nachzulassung erfolgen sollte. Die ständige Verlängerung der Frist führte dazu, dass noch immer ungeprüfte Altarzneimittel ohne regelgerechte Zulassung verkauft werden können, eine Praxis, die von der EU-Kommission im Oktober 1998 gerügt wurde.

25. September 1999

 

Arzneien mit zweifelhafter Wirkung

 

21 Jahre nach der Einführung des Arzneimittelgesetzes sind immer noch tausende von alten Medikamenten im Einsatz, die ein Risiko für die Patienten darstellen. Eine Positivliste muss her!

VDPP Newsletter